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Glossar
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Flachdichtung
Flachdichtungen gehören meist zu den statischen Dichtungen und werden überwiegend im Apparatebau oder Rohrleitungsbau als Dichtelement zwischen zwei Flanschen eingebaut.
Im Bereich der Flachdichtungen stehen für unterschiedliche Anwendungen auch eine Reihe unterschiedlicher Materialien zur Verfügung (Elastomere, Pressfaser, Kohlefaser, Mineralfaser und Metalle). Flexible Metalldichtungen werden eingesetzt, wenn geringe Schraubenkräfte gefordert werden. Damit die Dichtung bei Druck nicht nachgibt, befindet sie sich entweder in einer Rille im Flansch oder es werden von außen und innen Stützringe gesetzt.
Ummantelte Flachdichtungen bestehen aus einem Kern, der von einer PTFE- oder Metallhülle (Stahl oder korrosionsbeständige Nickellegierungen) umhüllt ist. Die Ummantelung schützt den Kern gegen chemischen Angriff vom abzudichtenden Medium. Der Kern selbst hat eine Stützfunktion, der durch den Anpressdruck nachgibt. Der erforderliche Anpressdruck ist ca. doppelt so hoch wie bei einer Weichstoffdichtung und erfordert entsprechend stabile Flansche. Ein Beispiel für eine solche ummantelte Flachdichtung ist in der Automobiltechnik die Zylinderkopfdichtung.
Weitere Begriffserklärungen: [ACM] [AU] [CR] [CSM] [Dichtung] [EPDM] [FEP O-Ringe] [Elastomer Oringe] [FEPM] [FFPM] [Flachdichtung] [FPM] [FPM extrem] [FVMQ] [HNBR] [Metalldichtungen] [MVQ] [NBR] [NR] [O-Ring] [O-Ringe] [Elastomer Oringe] [PTFE] [Runddichtringe] [Rundschnurringe] [SBR] [Wellendichtring] [X-Ring]
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